Za-Zen. Die traditionelle Meditation im Zen-Buddhismus. Der Meditierende sitzt dabei im Lotussitz. Alle aufsteigenden Gedanken und Gefühle sollen registriert, aber nicht weiter beachtet werden. Meist beschäftigt sich der Meditierende beim Za-Zen mit einem Koan.

Zeitalter (auch: "astrologisches Zeitalter"). Die Astrologie geht davon aus, dass ein Weltenjahr etwa 25.000 Jahre dauert. In dieser Zeit bewegt sich die gedankliche Verlängerung der Erdachse einmal (rückwärts) durch den Tierkreis. Daraus errechnet sich ein Weltenmonat, aus dem sich ein etwa 2000 Jahre dauerndes astrologisches Zeitalter ergibt. Derzeit befinden wir uns am Übergang vom Fische-Zeitalter ins Wassermann-Zeitalter. In der Astrologie werden die vergangenen Zeitalter folgendermassen interpretiert: Das Löwe-Zeitalter (etwa 10.000-8.000 v. Chr.) entspricht der Zeit der Höhlen- und Felsmalerei (Kreativität). Das Krebs-Zeitalter (etwa 8.000-6.000 v. Chr.) bezeichnet den Übergang vom Nomadenleben (Jäger und Sammler) zu festen Siedlungen und Ackerbau (Sesshaftigkeit, Häuslichkeit). Das Zwillinge-Zeitalter (etwa 6.000-4.000 v. Chr.) beinhaltet die Erfindung der Schrift, des Rades und anderer Geräte (Intellekt, Kommunikation). Das Stier-Zeitalter (etwa 4.000-2.000 v. Chr.) wird vom Bau der Tempel und Pyramiden geprägt, die Jahrtausende überdauern (Beständigkeit, Bewahren). Ins Widder-Zeitalter (etwa 2.000 v. Chr. -0) fällt die Entstehung von Weltreichen wie dem Römischen Imperium (Kampf, Krieg, Tatkraft). Im Fische-Zeitalter (etwa 0-2.000 n. Chr.) entstand und verbreitete sich das Christentum (Religiosität). Das anbrechende Wassermann-Zeitalter soll von Idealismus, Fortschritt und Spiritualität geprägt sein.

Zeitreisen. Manche Medien oder Menschen, die über psychokinetische Kräfte verfügen, behaupten, Zeitreisen unternehmen zu können. Dies soll durch die Aussendung des Astralkörpers - die sog. Astralprojektion möglich sein.

Zen-Buddhismus. Ein Zweig des Buddhismus, der sich im 6. Jahrhundert in China und im 12. Jahrhundert in Japan verbreitete. Das Wort "Zen" ist eine Übersetzung des chinesischen "Ch'an" und des Sanskrit-Wortes "dyana", was soviel wie konzentrierte Meditation bedeutet. Die Praxis des Zen-Buddhismus basiert auf Einfachheit, Strenge und Ausdauer. Die Disziplin wird auch in den Zen-Künsten geübt. Dazu gehören das Bogenschiessen, der Schwertkampf, das Blumenstecken und die Tee-Zeremonie.

Zen-Schlag. Beim Za-Zen in Zen-Klöstern geht ein Mönch mit einem Stock in der Hand zwischen den Meditierenden auf und ab. Wenn er entdeckt, dass die Achtsamkeit eines Schülers nachlässt, schlägt er ihn auf die Schulter. Der Zen-Schlag wird als Belehrung verstanden. Der Schüler verneigt sich nach dem Zen-Schlag, um sich für die Belehrung zu bedanken.

Zener-Karten. Die Zener-Karten werden bei sog. PSI-Tests verwendet. Dabei werden die Fähigkeiten der aussersinnlichen Wahrnehmung (ASW) und die telepathische Begabung einer Person getestet. Das Kartendeck besteht aus 25 Symbolkarten. Die fünf Symbole sind Kreuz, Quadrat, Kreis, Stern und Wellenlinien.

Zweites Gesicht. Vom "zweiten Gesicht" spricht man bei Menschen, die die Fähigkeit zur Präkognition oder Telepathie besitzen. Im Volksmund heisst es daher auch, jemand habe "das zweite Gesicht". Menschen mit dieser Begabung können Ereignisse voraussehen oder die Gedanken eines anderen lesen. Das "zweite Gesicht" haben medial veranlagte Personen, die als Medium, Seher oder Wahrsager bezeichnet werden. Zu den bekanntesten Sehern mit dem zweiten Gesicht gehört Emanuel Swedenborg (1688-1772), der "Wissenschaftler, der zum Seher wurde". Swedenborg sah einen Grossbrand in Stockholm voraus, den er in allen Einzelheiten beschrieb. Ein weiterer bekannter Seher, der unter anderem den Tod von zwei amerikanischen Präsidenten verkündete, war Edgar Cacye (1877-1945). Eine der bekanntesten modernen Zukunftsseherinnen ist Jeane Dixon (geb. 1918). Sie prophezeite die Ermordung von John F. Kennedy und Martin Luther King. (Siehe auch unter Hellsichtigkeit.)