Wahrsagen. Methode der Zukunftsprognose mit verschiedenen Hilfsmitteln. Der Wahrsager liest beispielsweise aus dem Kaffeesatz (Kaffeedomantie), aus Teeblättern bzw. Teetassen (Tasseographie), tierischen Eingeweiden (Hauspizium), dem Vogelflug (Ornithomantie) oder aus der berühmten Kristallkugel (Kristallomantie). Wahrtraum. > Traum. Wassermann-Zeitalter. Astrologische und esoterische Bezeichnung aus dem New-Age-Jargon für das kommende Zeitalter (auch als New-Age bekannt). Das Wassermann-Zeitalter wird von Tierkreiszeichen Wassermann beherrscht. In der Esoterik soll es deshalb von Humanität, Toleranz, Spiritualität, Brüderlichkeit, aber auch schnellem Wandel, Unruhe und starken Umbrüchen geprägt werden. Wesenheit (auch: "Entität"). Ein nicht verkörpertes Astralwesen oder die Seele eines Verstorbenen. Whirling (engl.: das Herumwirbeln). Ein Derwisch-Tanz, bei dem sich der Tänzer lange Zeit zur Musik im Kreis dreht. Das Whirling soll einen ekstatischen Bewusstseinszustand herbeiführen. Wicca. Eine Naturreligion, die heute wiederbelebt wird und an die alte Tradition der Hexen anknüpft. Im Wicca werden Rituale an besonderen Tagen wie den Sonnenwenden in der freien Natur abgehalten. Wicca-Anhänger/innen glauben an ein Leben nach dem Tod, die Reinkarnation und an die Naturgeister. Wiedergeburt. > Reinkarnation. Wissenschaft von der kreativen Intelligenz. Die Lehre der transzendentalen Meditation von Maharishi Mahesh Yogi. Die "Wissenschaft von der kreativen Intelligenz" geht davon aus, dass es eine ursprüngliche, reine, kreative Intelligenz gibt. Workshop (engl.: Werkstatt). Eine Gruppenveranstaltung, die meist einige Tage dauert. Bei einem Workshop werden neue Erkenntnisse gesammelt und Erfahrungen innerhalb der Gruppe gemacht. Wünschelrute. Ursprünglich eine Astgabel (meist ein gegabelter Haselnusszweig), die sich nach oben und unten bewegt, wenn man sie zwischen den Händen hält. Moderne Wünschelruten sind meist aus Metall. Wünschelrutengehen. Wünschelrutengänger sind in der Lage, mit Hilfe der Wünschelrute Wasseradern, Metall oder archäologische Fundstätten im Boden zu lokalisieren. Darüber hinaus lassen sich Magnetfelder, z.B. in Häusern und Wohnungen, feststellen, die auf schädliche Erdstrahlungen zurückzuführen sind. Manche Rutengänger können die Wünschelrute auch zu medizinischen Diagnosezwecken verwenden. Das Wünschelrutengehen gibt es in Europa schon seit Jahrhunderten. In diesem Jahrhundert wurde das Wünschelrutengehen von Henry de France wieder populär gemacht. De France gründete 1933 in Grossbritannien die erste Wünschelrutengängervereinigung. Einer der bekanntesten Wünschelrutengänger war der französische Priester Abbé Mermet. Mermet führte in den zwanziger Jahren sogar diagnostische Versuche mit der Wünschelrute unter ärztlicher Aufsicht durch, wobei er grossen Erfolg hatte. (Siehe auch unter Pendeln und Radiästhesie.) |